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Eigentlich halte ich mich, was Politik angeht, sehr zurück. Im Grossen und Ganzen bin ich mit der Schweizer Politik zufrieden. Jetzt will ich doch ein paar Zeilen zu COVID schreiben oder wie ich es nenne Corona-Virus-Desaster.

Es kann doch nicht sein, dass KMU, also eigentlich die meisten Unternehmen der Schweiz, die halbe Ewigkeit Steuern bezahlen, gegen jeglichen «Gugus» versichert sind, aber wenn dann eine Krise kommt, es sicher nicht sind.

Wie soll das gehen, wenn Arbeitgeber* (nicht CEOs, wenn nicht inhabergeführt) nun einen Lohn von 4150.00 erhalten, Kurzarbeit einfordern müssen, aber weiterhin Fixkosten wie Steuern, Sozialkosten, Versicherungen, Miete, Leasings, Telefonkosten, Strom usw. bezahlen sollen? Ich finde, da macht die Politik einen Riesenfehler. Langfristig kostet das ganze Zeugs in 5 Jahren genau gleich viel, wenn die Unternehmen statt Kurzarbeit Betriebsausfall erhalten, und zwar den Durchschnitt vom 2019. Das wäre für alle ein Weiterüberleben.

Die Finanzierung durch Kredite, Kurzarbeit oder Stundungen ist doch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Liebe Politiker*, ihr wisst genau, dass viele Kredite infolge Konkursanmeldung gar nicht zurückbezahlt werden können. Das Ganze ist nur ein Verrücken nach hinten … ist das nicht verrückt? Ist das nicht nur ein Beruhigen des schlechten Gewissens vonseiten der Politiker*? Für was bezahlen wir denn immer so viele Versicherungsprämien ein? Die Versicherungen haben genug an uns Gewerben verdient. Was mich beelendet ist, dass genau wir den ganzen Scheiss eh wieder mit unseren Abgaben finanzieren werden.

Man könnte sicherlich Einsparungen im Verkehr treffen, zum Beispiel das ewige Hin- und Herschieben von Verkehrsinseln. Was da an Kosten wegen Abstimmungsmaterial verschleudert wird und und und. Da gibt es sicherlich Tausende solcher Projekte, die könnte man sicherlich für die nächsten paar Jahre Einsparungen zugunsten von Gewerblern* machen, fürs Überleben eben.